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Die Vertrauenslücke schließen: CFOs über die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Wandel der Finanzfunktion

KI-gestützte Erkenntnisse vs. Sicherheit und Vertrauen: Hat ein CFO überhaupt eine Wahl?

Zu sagen, dass wir in schwierigen Zeiten leben, ist eine traurige Untertreibung. Von Zöllen und geopolitischen Spannungen bis hin zu verstärkter Kontrolle und Haushaltszwängen – es ist eine schwierige Zeit, um ein Unternehmen zu führen oder Verantwortung für dessen finanziellen Erfolg zu tragen.

Gleichzeitig sehen wir aber auch unglaubliche technologische Fortschritte. Dazu gehört die Aufregung über die erstaunlichen Leistungen der generativen KI. Angesichts all der Unsicherheiten, mit denen wir konfrontiert sind: Wer würde da nicht die Chance ergreifen, neue Technologien zu integrieren, um Daten schneller bereitzustellen und zeitaufwändige Prozesse zu optimieren?

Während die KI Branchen von der Gesundheitsversorgung bis zum E-Commerce radikal verändert hat, ist der Wandel im Finanz- und Treasury-Bereich weitaus gemäßigter.

CFOs sind vorsichtig – und das zu Recht. Die Einhaltung gesetzlicher und bestimmungsrechtlicher Vorschriften, der Schutz sensibler Daten und die Wahrung der Interessen der Stakeholder erfordern ein kontinuierliches Risikomanagement. So sehr sich die Führungsebene auch Innovationen wünschen mag, können wir es uns nicht leisten, die Automatisierung im Namen der Effizienz zu überstürzen, schon gar nicht, ohne die Einhaltung von Vorschriften, Sicherheit und Transparenz zu gewährleisten.

In dieser Studie erhalten Sie aufschlussreiche globale Einblicke, wie Finanzverantwortliche mit den umfangreichen Chancen und Herausforderungen der KI-Einführung umgehen. Am auffälligsten finde ich die von uns als „Vertrauenslücke“ bezeichnete deutliche Kluft zwischen den möglichen Vorteilen einer KI-gesteuerten finanziellen Transformation und der Angst vor Sicherheitsrisiken, die sich auf den finanziellen Zustand eines Unternehmens auswirken könnten.

Trotz gegenteiliger Ansichten muss die Einführung von KI zur Automatisierung und Optimierung manueller Treasury-Prozesse nicht zwangsläufig bedeuten, dass hochsensible Daten an Dritte weitergegeben werden. Und sie bedeutet ganz sicher nicht, Menschen zu ersetzen.

Wir bei Kyriba lehnen diese irreführende Dichotomie ab und sind davon überzeugt, dass Finanz- und Treasury-Experten den Goldstandard in Sachen Vertrauen, Transparenz und Kontrolle verdienen. Für uns bedeutet das, ein durchdachtes, zuverlässiges und integriertes LLM-System aufzubauen, das auf mehr als 20 Jahren Erfahrung mit erstklassigen globalen Liquiditätsdaten basiert und hohe Datensicherheit ohne die Integration von Drittanbietern bietet. Durch die direkte Integration unserer agentenbasierten KI-Lösung in unsere Plattform gewährleisten wir, dass die Daten unserer Kunden strengen Sicherheits-, Compliance-, Souveränitäts- und Transparenzstandards unterliegen. So können Finanzverantwortliche schnellere und intelligentere Entscheidungen treffen, wobei das menschliche Urteilsvermögen im Vordergrund steht.

Ich möchte Sie dazu ermuntern, beim Lesen dieser CFO-Umfrage darüber nachzudenken, wie viel Vertrauen Sie von Ihren Kollegen, Kunden und Technologiepartnern erwarten. Wenn die Einsätze größer sind als jemals zuvor, ist es dann an der Zeit, mehr von Ihren vertrauten Tools zu verlangen, um komplexe finanzielle Herausforderungen zu bewältigen und strategisches Wachstum voranzutreiben?

Ich sehe es als positiv, dass unsere Kunden hohe Erwartungen an unser Unternehmen und unsere KI-Lösungen haben. Lassen Sie uns unsere Aufmerksamkeit darauf richten und auf das hinarbeiten, was am Ende zählt: Sicherheit, Transparenz und Vertrauen.

Kurzfassung: Innovation und Vertrauen bei der Einführung von KI in Einklang bringen

Die künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie CFOs und leitende Finanzentscheider an Strategien, Vorgänge und Wachstum herangehen. Eine große Herausforderung besteht jedoch in der Vertrauenslücke zwischen den unbekannten Versprechungen der KI und der Vorsicht vor Sicherheits- und Datenschutzrisiken. Da sich Finanzverantwortliche keine durch KI verursachten Fehleinschätzungen leisten können, sind viele von ihnen verständlicherweise zurückhaltend bei der Einführung von KI, solange es keine robusten Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der finanziellen Gesundheit ihres Unternehmens gibt. Angesichts des besonderen Drucks, unter dem Finanzteams stehen, ist diese vorsichtige Herangehensweise verständlich, denn ihre Entscheidungen wirken sich direkt auf den Cashflow, die Compliance und den Ruf des Unternehmens aus, sodass der Spielraum für Fehler äußerst gering ist.

Unsere CFO-Umfrage wurde in Großbritannien, Frankreich, Japan und den Vereinigten Staaten durchgeführt und gibt die Meinungen von 1.000 CFOs und hochrangigen Finanzentscheidern wieder. Sie liefert einen globalen Überblick über die sich wandelnde Rolle von KI bei der Finanzführung. Auch wenn das Potenzial der KI unbestreitbar ist, gibt es nach wie vor ein tiefes Misstrauen: 76 % der Finanzverantwortlichen befürchten, dass Sicherheits- und Datenschutzrisiken die finanzielle Gesundheit ihres Unternehmens gefährden könnten. Diese Zurückhaltung könnte die Einführung behindern und macht deutlich, dass Finanzverantwortliche eine ausgewogene Balance zwischen Innovation, Governance und Transparenz finden müssen.

Die Vertrauenslücke ist zwar recht groß, aber es werden auch die unbestreitbaren Möglichkeiten, die KI zur Steigerung der Effizienz, Genauigkeit und strategischen Entscheidungsfindung bietet, erkannt. Von der Automatisierung von Routineprozessen bis hin zur Gewinnung wichtiger Erkenntnisse für die Investitionsanalyse – viele CFOs (53 %) sind von den transformativen Auswirkungen der KI begeistert. Die Ergebnisse zeigen einen wichtigen Aspekt im Finanzwesen auf, da 96 % der Finanzvorstände die Integration von KI priorisieren, während sie gleichzeitig mit den erwähnten Vertrauensproblemen zu kämpfen haben. Um in diesem sich ständig wandelnden Umfeld erfolgreich zu sein, müssen Führungskräfte diese Herausforderungen direkt angehen, robuste Sicherheitsmaßnahmen implementieren und Transparenz bei ihren KI-gestützten Lösungen gewährleisten.

Zur Überwindung der Vertrauenslücke spielt verlässliche KI eine entscheidende Rolle. Sie wurde auf Basis der Kernprinzipien Transparenz, Sicherheit und Verantwortlichkeit entwickelt und gibt Finanzverantwortlichen die Sicherheit und Zuversicht, die sie benötigen, um KI-gesteuerte Strategien umzusetzen. Durch die Berücksichtigung dieser wichtigen Aspekte ermöglicht vertrauenswürdige KI intelligentere und schnellere Entscheidungen und sorgt für finanzielle Stabilität in einem unsicheren Umfeld.

Diese CFO-Umfrage deckt die Komplexität bei der Einführung und Nutzung von KI im Finanzwesen auf, untersucht die strategische Bedeutung ihrer Integration und liefert wichtige Einblicke, wie Finanzverantwortliche diese Transformation bewältigen. Mit KI als Motor dieses Wandels werden die Entscheidungen von heute die Zukunft der Finanzführung prägen und die Weichen für Agilität, Widerstandsfähigkeit und langfristigen Erfolg stellen.

Drei wichtige Trends mit Einfluss auf die Stimmung der Finanzvorstände

CFOs haben Sicherheitsbedenken bei der Einführung und Nutzung von KI: CFOs zeigen sich hinsichtlich ihres Vertrauens in KI-gesteuerte Lösungen zurückhaltend. Mehr als drei Viertel der CFOs geben an, dass Sicherheit und Datenschutz ein großes Problem darstellen. Das deutet auf eine große Vertrauenslücke zwischen der Begeisterung für diese Tools und dem Vertrauen in ihre Sicherheit hin. Fast ein Drittel (32 %) der CFOs betrachten außerdem Sicherheits- und ethische Fragen als wichtige Hindernisse für die Einführung. Bei der Nutzung von KI stehen Sicherheit/Datenlecks an erster Stelle (41 %), gefolgt von Genauigkeit (37 %) und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (37 %).

KI treibt die Entwicklung in der Finanzführung voran: Trotz des Vertrauensdefizits entwickelt sich KI rasch zu einem wichtigen Motor für den Wandel in der Finanzführung: 96 % der CFOs und Führungskräfte legen Wert auf die Integration von KI in die Geschäftsabläufe, und 63 % messen dem sogar eine hohe Priorität bei. Derzeit haben 86 % der Befragten KI in den meisten oder einigen finanziellen Entscheidungsprozessen implementiert, was die zentrale Rolle bei der Transformation der Finanzführung unterstreicht. Entsprechend dieser Einschätzung sehen 53 % der CFOs/leitenden Finanzentscheider KI als den Faktor, der in den nächsten fünf Jahren den größten Wandel bei ihren Aufgaben bewirken wird. Die meisten CFOs betrachten KI-/Technologiekenntnisse außerdem als maßgeblich für angehende CFOs und Treasurer (59 %). Diese Entwicklung wird wahrscheinlich die Finanzführung neu definieren, wobei KI-Kenntnisse in den Vordergrund rücken und Wettbewerbsvorteile für frühzeitige Anwender entstehen, während gleichzeitig die Branchenstandards neu aufgestellt werden.

CFOs planen den Einsatz von KI für strategische Initiativen: CFOs sind angetan von der Zeitersparnis bei strategischen Initiativen (53 %), der höheren Genauigkeit (50 %) und der einfacheren Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (48 %). Was die geplante Nutzung von KI angeht, hebt die Mehrheit der CFOs strategische Vorhaben hervor, wobei die Schwerpunkte auf Investitionsanalysen (39 %), strategischer Planung (38 %), Entscheidungsfindung (37 %) und Risikomanagement (37 %) liegen. Nur sehr wenige (8 %) beabsichtigen, KI ausschließlich für die Automatisierung einzusetzen. CFOs möchten KI außerdem dazu nutzen, externe Faktoren wie Marktvolatilität, Zölle und politische Instabilität abzufedern. Mit ihrem Schwerpunkt auf KI für strategische Aufgaben zeigen die CFOs eine Verlagerung weg von der Betrachtung von KI als Werkzeug für operative Effizienz hin zu einem Treiber für hochwertige Entscheidungsfindung, was eine umfassende Vision über die reine Automatisierung hinaus darstellt.

Hinweis: Bei vielen Fragen der Umfrage konnten die Befragten mehr als eine Antwort auswählen.
Hinweis: Aufgrund von Rundungen ergeben die Prozentsätze nicht immer 100 %.

CFOs weisen auf Sicherheitsbedenken bei der Einführung und Nutzung von KI hin

CFOs äußern Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Genauigkeit von KI

CFOs und leitende Finanzentscheider äußern erhebliche Bedenken hinsichtlich der Einführung und Nutzung von KI im Finanzbereich und betonen dabei ein deutliches Misstrauen, das in Sicherheits-, Datenschutz- und ethischen Herausforderungen begründet ist. Auf die Frage nach der Einführung von KI-Technologien im Finanzbereich nennt fast ein Drittel (32 %) Sicherheits- und ethische Fragen als größte Hindernisse. Bei der Erwägung des Einsatzes von KI nennen 41 % der CFOs die Sicherheit und die mögliche Weitergabe vertraulicher Informationen als vorrangige Bedenken, was die Befürchtungen hinsichtlich des Missbrauchs sensibler Finanzdaten widerspiegelt. Angesichts weiterer Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit (37 %) und der Einhaltung regionaler Vorschriften (37 %) wird klar, dass das Vertrauen in KI-Systeme ein entscheidendes Hindernis für deren Einführung darstellt.

Regionale Unterschiede unterstreichen die vielfältigen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Einführung von KI zusätzlich. Im Vereinigten Königreich ist die Gewährleistung der Genauigkeit das wichtigste Anliegen (47 %), während in Japan die Mitarbeiterwahrnehmung im Mittelpunkt steht (33 %).


CFO spotlight

„Die KI definiert gerade die Aufgaben von CFOs neu und ermöglicht es uns, sich wiederholende, manuelle Aufgaben zu automatisieren, damit sich unsere Teams auf die Umsatzsteigerung, die Stärkung der Kontrollen und das proaktive Risikomanagement konzentrieren können. KI ersetzt keinesfalls das menschliche Urteilsvermögen, sondern stärkt es, indem sie uns schnellere und genauere Erkenntnisse liefert. Als Vertrauenspersonen sollten CFOs sich für KI-Kompetenz einsetzen, eine starke Unternehmensführung fördern und sicherstellen, dass die Technologie unseren Mitarbeitern und Aktionären dient und nicht umgekehrt.

Wenn die Grundlage stimmt, glaube ich nicht, dass KI die Vertrauenslücke vergrößert, sondern sie schließt.“


CFOs berichten, dass Sicherheit und Datenschutz zu den wichtigsten externen Herausforderungen gehören

Diese Vertrauenslücke wird durch allgemeine Herausforderungen bei der Sicherheit und beim Datenschutz noch weiter geöffnet. Bei der Benennung externer Einflüsse betrachten CFOs und Finanzentscheider neben Inflation (78 %) und Zinssätzen (75 %) auch Sicherheit/Datenschutz als ein wichtiges Thema (76 %). Diese Befürchtungen zeigen, dass CFOs sowohl gegenüber KI-spezifischen Risiken vorsichtig sind als auch die Sicherheit generell als einen wichtigen Aspekt sehen, der sich auf ihre Unternehmen auswirkt.

Die Auswirkungen dieses Misstrauens sind erheblich und auch nachvollziehbar, wenn schon ein kleiner Fehler der KI zu erheblichen finanziellen Verlusten, Liquiditätsengpässen oder Verstößen gegen gesetzliche Vorschriften führen kann. Wenn diese Sicherheits- und Datenschutzbedenken nicht genug beachtet werden, könnten Unternehmen Schwierigkeiten haben, das Potenzial von KI voll auszuschöpfen. Der Aufbau von Vertrauen durch robuste Sicherheitsmaßnahmen ist unerlässlich, um die Vertrauenslücke zu schließen. Durch die Einführung strenger Sicherheitsprotokolle können CFOs KI vertrauensvoll einsetzen, um Innovationen voranzutreiben, Entscheidungsprozesse zu verbessern und geschickt durch die Untiefen der modernen Finanzwelt zu navigieren. Ohne solche Maßnahmen hingegen wird das Vertrauensdefizit die Einführung von KI weiterhin behindern.

Sicherheit und Datenschutz sind in allen Regionen ein wichtiges Thema:

  • Frankreich: 82%

  • USA: 78%

  • Vereinigtes Königreich: 77%

  • Japan: 68%

Die Sichtweise von Kyriba: Vertrauen und Transparenz in einer KI-gesteuerten Finanzwirtschaft

  1. Was ist die Ursache für die Vertrauenslücke bei der Einführung von KI in der Finanzbranche?
    Die Gründe der Finanzverantwortlichen für das mangelnde Vertrauen in die Einführung von KI sind in erster Linie auf die Intransparenz vieler KI-Systeme zurückzuführen, die häufig als „Black Boxes“ wahrgenommen werden. Diese mangelnde Transparenz erschwert es, Entscheidungen nachzuvollziehen, insbesondere in sensiblen Bereichen wie der Betrugserkennung und der Bonitätsbewertung. Darüber hinaus verringern Sicherheits- und Datenschutzbedenken das Vertrauen in KI. Um diese Lücke zu schließen, ist es entscheidend, vertrauenswürdige Innovationen mit disruptiven Technologien zu verbinden, damit KI-Systeme sowohl innovativ als auch zuverlässig sind.

    Darüber hinaus müssen Finanzfachleute in der Lage sein, die Herangehensweise der KI bei der Ermittlung ihrer Ergebnisse ähnlich detailliert zu erklären, wie sie die einzelnen Schritte einer Excel-Berechnung darlegen können. Diese Fähigkeit, KI-Prozesse zu entmystifizieren, kann dazu beitragen, Vertrauen in KI-Systeme aufzubauen, sodass Finanzverantwortliche sich mit derselben Sicherheit darauf verlassen können, wie auf herkömmliche Methoden.

  2. Welche Strategien können Unternehmen nutzen, um die Vertrauenslücke in Bezug auf KI zu schließen?
    Um das Vertrauensdefizit wirksam zu beheben, sollten Unternehmen sich auf mehrere Kernstrategien konzentrieren: Einsatz von erklärbarer KI (XAI) zur Verbesserung der Transparenz, Stärkung der Daten-Governance durch Verschlüsselung und Anonymisierung, Durchführung regelmäßiger Audits zur Gewährleistung von Fairness und Genauigkeit, Einbettung von Datenschutzmaßnahmen in die KI-Entwicklung und Anpassung der KI-Verfahren an globale Vorschriften wie die Datenschutz-Grundverordnung. (DSGVO). Darüber hinaus sind eine klare Kommunikation und eine ständige Fortbildung der Stakeholder unerlässlich, um Vertrauen aufzubauen und zu erhalten.

    Zusätzlich zu diesen Strategien ist die Entwicklung neuer KI-spezifischer Kompetenzen von entscheidender Bedeutung. Zu diesen Kompetenzen gehören das Prompt Engineering, also das Erstellen effektiver Abfragen, um präzise KI-Antworten zu erhalten, das Hinterfragen von KI, also das Überprüfen der KI-Ergebnisse, um zu validieren, wie die KI zu ihren Schlussfolgerungen gelangt ist, Data Storytelling, also das effektive Kommunizieren von Erkenntnissen aus KI-Analysen, sowie die Fähigkeit, Explainable AI (XAI) zu verstehen und in einen Kontext zu stellen. Diese Kompetenzen sollen Finanzfachleute in die Lage versetzen, selbstbewusst mit KI-Technologien zu arbeiten und die Vertrauenslücke zu schließen, indem sichergestellt wird, dass die von KI-Systemen getroffenen Entscheidungen transparent und nachvollziehbar sind.
  3. Wie kann KI trotz des Vertrauensdefizits die Entscheidungsfindung von Führungskräften im Finanzbereich verbessern?
    KI kann die Entscheidungsfindung von Finanzverantwortlichen erheblich verbessern, indem sie riesige Datenmengen in Echtzeit verarbeitet und umsetzbare Erkenntnisse liefert, die mit menschlicher Analyse allein nicht zu erreichen wären. Durch die Kombination von menschlicher Expertise und den analytischen Fähigkeiten von KI können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen. KI-gestützte Marktanalysen helfen dabei, Trends und Risiken zu erkennen, während Funktionen zur Erkennung von Anomalien das Betrugs- und Risikomanagement verbessern.

KI treibt die Entwicklung in der Finanzführung voran

CFOs priorisieren die Integration und Nutzung von KI

Trotz des Vertrauensdefizits zeigen CFOs und leitende Finanzentscheider einen starken Einsatz für die Einführung von KI. Für 96 % der Finanzvorstände hat die Integration und Nutzung von KI in den Geschäftsabläufen Priorität, wobei 63 % dies sogar als „bedeutende“ Priorität bezeichnen. Derzeit haben fast 42 % der Befragten KI in die meisten finanziellen Entscheidungsprozesse integriert und weitere 44 % nutzen sie bei einigen Prozessen. Mit Blick auf die Zukunft sehen sich 88 % in der Lage, KI-Technologien und -Tools im Treasury- und Finanzbereich einzuführen, während 71 % davon ausgehen, KI innerhalb der nächsten zwei Jahre in ihre Treasury- und Finanzprozesse zu integrieren. Diese weitgehende Einführung wird Innovationen beschleunigen, die Genauigkeit verbessern und Finanzprozesse neu definieren. Für diejenigen, die noch dabei sind, das Potenzial der KI zu erkunden, bietet die Dynamik innerhalb der Branche die Chance, sich an neuen Best Practices auszurichten und ihre Unternehmen so zu positionieren, dass sie in einem sich schnell verändernden Umfeld erfolgreich sein können.

Finanzführer weltweit geben der KI Priorität, wobei CFOs in Großbritannien (99 %), den USA (98 %), Frankreich (95 %) und Japan (92 %) deren Bedeutung anerkennen. Die Einführung von KI ist jedoch im Vereinigten Königreich (50 %) und in den USA (56 %) weiter fortgeschritten, wo CFOs sie in die meisten Finanzprozesse integriert haben, verglichen mit Japan (25 %) und Frankreich (36 %).


CFO spotlight

“Jeder technologische Durchbruch ist ein enormer Motor für Chancen, aber auch eine Quelle potenzieller neuer Risiken. Dieser Zwiespalt trifft besonders auf die KI zu, die unser Leben so schnell verändert. Als CFOs innovativer Unternehmen müssen wir die Regeln festlegen, um KI zu nutzen, ohne dabei Risiken einzugehen. Dazu gehören die Ausformulierung der Vor- und Nachteile, die Auswahl zuverlässiger Partner für die Unterstützung bei der KI-Einführung und die Förderung einer Kultur, in der erforscht wird, was KI uns in Bezug auf Effizienz und Wachstum bereits bieten kann.

Vor allem müssen wir für eine fest verankerte, sichere und transparente Grundlage sorgen.”


CFOs sehen KI als wichtigen Treiber für die Weiterentwicklung ihrer Aufgaben

CFOs und Finanzentscheider sehen in der KI den größten Treiber für Veränderungen bei ihren Funktionen in den nächsten fünf Jahren. Etwas mehr als die Hälfte (53 %) der CFOs gehen davon aus, dass KI ihre Aufgaben erheblich verändern wird, mehr noch als Veränderungen in der Belegschaft (44 %), die Nachfolge in der Führungsetage (41 %) und – angesichts ihrer Verantwortung für die Risikominimierung wenig überraschend – die Häufigkeit/Auswirkungen von Sicherheitsvorfällen (38 %). Angesichts dieser Trends werden KI-Kenntnisse zu einer Kernkompetenz für CFOs, deren Rolle sich dahingehend weiterentwickelt, dass sie KI zunehmend als strategischen Treiber für Transformationen einsetzen. Fast 60 % der CFOs sehen KI-/Technologiekenntnisse als maßgeblich für angehende CFOs und Treasurer an. Die zunehmende Bedeutung von KI ist ein Weckruf für CFOs, Zeit und Ressourcen dafür aufzuwenden, das Potenzial dieser Technologie für die Umgestaltung ihrer Unternehmen und die Sicherung ihres langfristigen Erfolgs zu erschließen.

Die Aufgaben von CFOs entwickeln sich aufgrund unterschiedlicher Prioritäten in den verschiedenen Regionen weiter. In Japan sind Sicherheitsvorfälle (39 %) der wichtigste Faktor, knapp vor KI (38 %), was den Fokus auf Risikominimierung widerspiegelt. Im Gegensatz dazu ist KI der wichtigste Treiber in den USA (72 %) und im Vereinigten Königreich (67 %), was eine stärker zukunftsorientierte Ausrichtung auf die Nutzung von Technologie zur Gestaltung strategischer Entscheidungen und finanzieller Führungsqualitäten zeigt. Diese Unterschiede zeigen, dass der regionale Fokus unterschiedlich stark auf dem unmittelbaren Risikomanagement oder auf technologischen Veränderungen liegt.

Die Sichtweise von Kyriba: Vertrauen, Transformation und die Beziehung zwischen CFO und KI

  1. Was ist aus deiner Sicht als CFO die größte Hürde beim Aufbau von Vertrauen in KI-gestützte Finanzlösungen, und was wird deiner Meinung nach CFOs davon überzeugen, KI-gestützte Erkenntnisse zu nutzen?
    Die größte Hürde besteht darin, sicherzustellen, dass diese Systeme transparent und überprüfbar sind. CFOs müssen genau verstehen, wie die Algorithmen Daten verarbeiten, welche Ergebnisse sie liefern und ob diese Ergebnisse einer genauen Prüfung standhalten. Ohne solch eine Nachvollziehbarkeit wird die Skepsis der Finanzteams und Stakeholder bestehen bleiben. Die Einführung von KI hängt vom Nachweis ihrer Zuverlässigkeit und ihres Nutzens ab. Die Durchführung von Pilotprogrammen, der Nachweis messbarer Erträge und die Gewährleistung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sind wichtige Schritte. Das Potenzial der KI ist enorm, aber es ist absolut notwendig, sie mit dem Risikomanagement und der finanziellen Integrität in Einklang zu bringen.
  2. Welche Maßnahmen können Unternehmen ergreifen, um sicherzustellen, dass ihre Finanzstrategien sich weiterentwickeln und an KI-gesteuerte Innovationen angepasst werden?
    Es beginnt mit den Menschen. Die Qualifizierung von Teams ist der Schlüssel zum Potenzial von KI. Die Zusammenarbeit zwischen Finanzabteilung und IT-Abteilung ist für die nahtlose Integration in bestehende Systeme von entscheidender Bedeutung. Wenn man klein anfängt und sich auf Anwendungsfälle wie die Analyse vorhersagbarer Cashflows oder die Überwachung der Compliance konzentriert, lassen sich die Risiken minimieren und das Potenzial von KI aufzeigen. Das Aufzeigen der Vorteile erleichtert die Skalierung innerhalb des Unternehmens.
  3. Wie kann die Integration KI-gestützter Finanzlösungen die Fähigkeit eines Unternehmens verbessern, Trends zu erkennen, Risiken zu managen und Chancen aufzudecken, die mit herkömmlichen Methoden möglicherweise übersehen würden?
    KI verarbeitet riesige Datenmengen in Echtzeit und kann so neue Risiken oder Chancen viel früher erkennen als herkömmliche Methoden. Mithilfe von Prognosemodellen können Unternehmen proaktiv statt reaktiv handeln und Erkenntnisse priorisieren, um Herausforderungen frühzeitig entgegenzutreten. Die Fähigkeit, Trends zu erkennen und dynamisch darauf zu reagieren, versetzt Unternehmen in die Lage, intelligentere und bessere strategische Entscheidungen zu treffen.
  4. Inwiefern kann der Einsatz von KI die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens verbessern und Innovationen innerhalb der Finanzfunktionen vorantreiben, insbesondere bei der Festlegung strategischer Prioritäten?
    KI steigert die Wettbewerbsfähigkeit durch die Automatisierung von Routineaufgaben, sodass sich die Finanzteams auf Strategien und Innovationen konzentrieren können. KI-gestützte Szenarien können Cashflow, Liquidität und Risikomanagement einem Stresstest unterziehen und Unternehmen so auf verschiedene Eventualitäten vorbereiten. Darüber hinaus ermöglicht KI personalisierte Finanzlösungen, verbessert die Kundeninteraktion und steigert die Effizienz, was zu stärkeren Kundenbeziehungen und zu Wettbewerbsvorteilen führt.
  5. Wie wird die Einführung von KI deiner Meinung nach die traditionellen Aufgaben von CFOs verändern?
    Bislang waren CFOs eher auf Compliance und Berichterstattung fokussiert, nun entwickeln sie sich zu strategischen Beratern. Die KI verringert Transaktionsaufgaben, sodass wir vorausschauend Erkenntnisse interpretieren und langfristige Strategien entwickeln können. Die Rolle entwickelt sich weg vom reinen Zahlenjonglieren hin zur Verknüpfung von Daten mit übergeordneten Unternehmenszielen.

CFOs planen den Einsatz von KI für strategische Initiativen

CFOs erkennen die besten Möglichkeiten für die Integration von KI

Da ihre Unternehmen ihre Arbeitsplatzstrategien weiterentwickeln, um KI-Fähigkeiten zu integrieren, erwarten CFOs Zeitersparnis, höhere Genauigkeit und mehr Flexibilität. Für den Bereich Treasury und darüber hinaus wird erwartet, dass KI die Produktivität steigert (56 %), Mitarbeiter von manuellen Aufgaben befreit (52 %) und die Kenntnisse und Erfahrungen verändert, nach denen Unternehmen bei Neueinstellungen Ausschau halten (50 %). Nur sehr wenige CFOs (2 %) erwarten keinerlei Auswirkungen durch KI, was zeigt, dass die Mehrheit der Befragten davon ausgeht, dass KI-Kenntnisse die Effizienz, Produktivität und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen verändern werden.

CFOs in Großbritannien (95 %) und den USA (94 %) sehen sich auf KI gut vorbereitet, während diese Bereitschaft in Frankreich (83 %) und Japan (81 %) geringer ist. Insgesamt streben CFOs in Großbritannien und den USA außerdem engere Zeitpläne für die Einführung an (innerhalb der nächsten 12 Monate), während CFOs in Japan und Frankreich einen schrittweisen Ansatz verfolgen (bis zu 2 Jahre), was die unterschiedliche Bereitschaft und Zuversicht widerspiegelt.


CFOs rechnen mit potenziellen Vorteilen durch KI

Während CFOs angesichts der Sicherheits- und Datenschutzmängel durch KI skeptisch sind, sind sie gleichzeitig von deren Vorteilen begeistert. Die drei potenziellen Hauptvorteile, die von CFOs genannt wurden, sind Zeitersparnis, um sich auf strategische Aufgaben/Initiativen konzentrieren zu können (53 %), höhere Genauigkeit (50 %) und einfachere Verwaltbarkeit der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (48 %). Mit 90 % zeigen CFOs ein überwältigendes Vertrauen in die Sicherheits- und Compliance-Maßnahmen der aktuellen KI-Lösungen. Die Begeisterung über die potenziellen Vorteile der KI unterstreicht die wachsende Erwartung, KI für Verbesserungen und Innovationen im Finanzbereich zu nutzen, was darauf hindeutet, dass mit dem Schließen der Vertrauenslücke diejenigen, die zu spät auf den Zug aufspringen, Gefahr laufen, ins Hintertreffen zu geraten.

Während in den meisten Regionen strategische Initiativen als wichtigster Vorteil dominieren, weckt der Einfluss von KI auf den Umsatz bei den CFOs in Frankreich das größte Interesse (40 %).

CFOs planen den Einsatz von KI zum Erreichen strategischer Vorteile

Da CFOs potenzielle Vorteile in den Möglichkeiten der KI sehen, ist es nicht überraschend, dass die meisten CFOs (92 %) planen, KI weit über die einfache Automatisierung hinaus einzusetzen. Auf die Frage, wie ihre Unternehmen bis 2025 und darüber hinaus KI im Treasury-Bereich einsetzen will, nannten die Finanzvorstände Investitionsanalyse (39 %), strategische Planung (38 %), Entscheidungsfindung (37 %) und Risikomanagement (37 %) als wichtigste Bereiche, in denen sie sich Agilität und Wettbewerbsvorteile versprechen.

CFOs wollen KI auch nutzen, um die Auswirkungen externer Faktoren (48 %), wie Markt-/Währungsschwankungen, Zölle und politische Instabilität, auf die finanzielle Gesundheit und die Aussichten ihres Unternehmens zu mildern. Auch wenn die Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz bleiben, so erkennen CFOs doch zunehmend den Wert des Einsatzes von KI, um strategisches Wachstum voranzutreiben, Entscheidungsprozesse zu verbessern und sich mit wachsender Zuversicht in komplexen regulatorischen Landschaften zurechtzufinden. Das deutet darauf hin, dass KI für die Aufrechterhaltung von Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit unverzichtbar wird.

Der Einsatz von KI ist in allen Regionen die wichtigste Strategie, um externe Faktoren zu bewältigen, die sich auf die finanzielle Unternehmenslage auswirken.

CFOs wägen Vision, Strategie und Vorsicht gegeneinander ab

Unsere CFO-Umfrage zeigt, dass CFOs derzeit an einem entscheidenden Punkt stehen, da sie die Vertrauenslücke zwischen den Vorteilen KI-gestützter Erkenntnisse und den Befürchtungen hinsichtlich Sicherheits- und Datenschutzrisiken schließen müssen. Auch wenn KI-gestützte Lösungen eine vorsichtige Einführung erfordern, ist die Begeisterung über die Vorteile von KI unübersehbar. Weltweit betrachten CFOs die KI als einen wichtigen Faktor zur Effizienzsteigerung, für bessere Entscheidungsfindung und strategische Vorteile in allen Bereichen des Finanz- und Treasury-Managements.

Die KI definiert die Finanzführung neu, von der Automatisierung routinemäßiger Vorgänge bis hin zur Verbesserung der Investitionsanalyse und des Risikomanagements. Dass 96 % der Finanzvorstände die Integration von KI priorisieren und 86 % sie bereits bei der Entscheidungsfindung einsetzen, zeigt eine starke Dynamik hin zur Nutzung von KI als Katalysator für Innovationen und Wettbewerbsvorteile. Zeitersparnis, verbesserte Genauigkeit, strategische Planung und Anpassungsfähigkeit bei der Bewältigung externer Herausforderungen unterstreichen die Rolle von KI bei der Stärkung der finanziellen Widerstandsfähigkeit und der Unterstützung von Unternehmen in einer volatilen Weltlage.

Allerdings sind durch KI verursachte Fehler ein Risiko, das sich Finanzverantwortliche nicht leisten können. Selbst der kleinste Fehler kann zu erheblichen finanziellen Rückschläge, Liquiditätsproblemen oder Verstößen gegen gesetzliche Vorschriften führen. Sicherheit und Datenschutz stehen weiterhin im Vordergrund. 76 % der Finanzvorstände machen sich Gedanken über die potenziellen Auswirkungen KI-gestützter Lösungen auf die finanzielle Gesundheit ihres Unternehmens. Die Stärkung von Vertrauen durch Transparenz, Verantwortlichkeit und zuverlässige Systeme ist für die Maximierung der KI-Fähigkeiten von entscheidender Bedeutung. Um diese Risiken zu minimieren und die finanzielle Gesundheit ihrer Unternehmen zu schützen, fordern CFOs vertrauenswürdige KI-Lösungen, die auf hochwertigen Echtzeit-Finanzdaten basieren.

Diese Umfrage zeigt, dass CFOs zwar vorsichtig, aber auch optimistisch und zukunftsorientiert in Bezug auf die Integration von KI in Treasury- und Finanzabläufe sind. Durch die Ausrichtung technologischer Innovationen auf strategische Visionen gestalten sie eine neue Ära der Finanzführung, die sich auf Agilität, Präzision und Liquiditätsperformance konzentriert. Es ist wichtig, Vertrauen in KI-Systeme aufzubauen, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Entdecken Sie, wie die KI-gestützten Lösungen von Kyriba CFOs durch nahtlose Datenintegration, blitzschnelle Analysen und umsetzbare Erkenntnisse unterstützen.

Über die CFO-Umfrage

Diese CFO-Umfrage enthält Daten von 1.000 CFOs und leitenden Finanzentscheidern in Unternehmen mit einem Umsatz von über 100 Millionen US-Dollar. Die Umfrage besteht aus 15 Fragen, die sich damit befassen, wie KI den Finanzsektor prägt, welche strategischen Vorteile sich daraus ergeben und welche Herausforderungen es gibt.

An der Umfrage nahmen jeweils 250 Personen aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Japan und den Vereinigten Staaten teil. Die Mehrheit (48 %) der Befragten gehörte der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen an. Die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen stellte 23 % der Befragten, gefolgt von den 45- bis 54-Jährigen mit 20 %. Darüber hinaus stammten 7 % der Befragten aus der Altersgruppe 55+, und 3 % der Befragten gehörten der Altersgruppe 18–24 an.

Die Umfrage wurde vom 18. Februar bis zum 3. März 2025 von CensusWide durchgeführt. Dieser Bericht enthält die wichtigsten Ergebnisse.

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